Plasmide sind ringfömige DNA-Moleküle, die vor allem in Bakterien vorkommen. Sie wurden entdeckt als man die Ursache für die schnelle Verbreitung von Antibiotikaresistenzen suchte, und herausfand, dass Gene, die die Resistenzen verursachen, auf Plasmiden zu finden waren. Mit Hilfe von Restriktionsenzymen und Ligase werden heute beliebige DNA-Stücke nach Wunsch zu neuen Plasmiden rekombiniert, um z.B. ein therapeutisch interessantes Protein wie Insulin oder ß-Galactosidase in Bakterien oder Hefen herstellen zu können (siehe “Isolierung rekombinanter Proteine”). Hierzu wird immer ein Plasmid als Vektor - also als Überträger - der genetischen Information eingesetzt. Damit gehört der Umgang mit Plasmiden zu den Routinearbeiten im molekulabiologischen Labor.
Themen, die in Zusammenhang mit diesem Experiment im Unterricht bearbeitet werden können:
Antibiotikaresistenzen, Herstellung transgener Organismen, Klonierung: Restriktionsenzyme und Ligationen, Plasmide als „Genfähren”
Plasmidminipräparation (Isolierung von Plasmid-DNA aus Bakterien), Restriktionsverdau und Gelelektrophorese
Aufbau DNA, ggf. Restriktionsenzyme
Materialien und Skripte sind für Science Bridge Mitglieder frei verfügbar.
Eingestellt am: 28. April 2009
Eingestellt am: 15. September 2009
Eingestellt am: 15. März 2009
Eingestellt am: 20. November 2008
Eingestellt am: 16. August 2009
Eingestellt am: 15. März 2009